Bericht zum Dienst vom 08.05.2015

Fast untergegangen im Trubel der Berichterstattungen der letzten Wochen (Pewsum-Besuch, Kinderbaumeinweihung Kroneplatz etc), ist der Dienst der Jugendfeuerwehr vom 08. Mai. Das Thema war Funkausbildung und Notruf.

Die Einführung des Digitalfunks im Frühjahr dieses Jahres brachte auch für die Feuerwehr Steina gewisse Neuerungen mit sich. Dazu zählt insbesondere die Schulung im Umgang mit den neuen Geräten. André Holling erklärte unseren jungen Kameradinnen und Kameraden auf sehr anschauliche Weise zunächst den Aufbau bzw. die wichtigsten Tasten und Funktionen, welche zur grundlegenden korrekten Verwendung der Geräte ausreichen. Weiterhin lag der Fokus auf den Statusmeldungen, was Funkdisziplin bedeutet und wie sich unsere Feuerwehr-Funk-Kennung zusammensetzt. Am meisten hat es den Kindern gefallen, dass Sie jeder ein Funkgerät in die Hand bekamen und darauf angeleitet herumdrücken durften.

Das es ist gar nicht so einfach ist, immer den richtigen Moment zu finden, wann mein „Gegenüber“ fertig ist mit sprechen, und wann ich sprechen kann, und dass auch schon mal wichtige Worte verloren gehen, wenn man zu früh spricht oder währenddessen von der Sprechtaste abrutscht, dies zeigte die abschließende Übung. In zwei Spielen musste ein Trupp einem anderen, einen aus aus Legosteinen gebauten Turm so erklären, dass der andere Trupp diesen Turm in der gleichen Art und Weise und unter Beachtung der Größe, Farbe und Anordnung der Steine, exakt nachbauen konnte. In der anderen Übung wurde durch den einen Trupp der Weg durch ein Gebäude anhand einer vorliegenden Karte beschrieben. Der andere Trupp hatte die identische Karte zur Hand mit dem Unterschied, dass in seiner Karte Gegenstände, Personen etc. eingezeichnet waren. Die genaue Position und Lage der Dinge im Raum musste dieser Trupp wiederum dem anderen Trupp so beschreiben, dass dieser mittels vorgefertigten Bildern, diese Sachen in seine Karte an genau die beschriebene Stelle einsetzen konnte. Am Ende sollten auch hier zwei identische Karten entstehen.

Fazit: Beide Übungen zeigten, dass es mitunter gar nicht so einfach ist, denkbar einfache Sachen eindeutig zu beschreiben und sich in die Lage des Anderen zu versetzen. Aber dafür, dass man zum ersten Mal den Umgang mit den Geräten übte, waren die Ergebnisse sehr gut.

Zum Punkt Notruf wird es nochmal einen gesonderten Dienst geben.

 

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